Der Vorname Berta

Berta ist ein weiblicher Vorname.
Wenn sich zwei Mädchen mit dem Namen Berta treffen......dann ist das schon etwas Besonderes. Denn in Deutschland ist der Name Berta vergleichweise selten. Er wird zwar jedes Jahr mehrere Male vergeben, aber nur ungefähr 4 von 100.000 Mädchen wurden in den letzten Jahren Berta genannt. In der SmartGenius-Vornamensstatistik belegt Berta Platz 1.934 in der Rangfolge der häufigsten Mädchennamen. Es gibt somit 1.933 Mädchennamen, die häufiger vergeben wurden, aber auch viele Tausende, die noch deutlich seltener sind.
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Du glaubst gar nicht, was es über den Namen Berta alles zu entdecken gibt:

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Berta ist die Heldin dieses Buches und erlebt Abenteuer, die eng mit ihrem Namen verknüpft sind. Dabei begegnet sie vielen interessanten Menschen, die alle auf unterschiedliche Art ihr Glück gefunden haben, und am Ende findet auch Berta das Glück und zwar dort, wo sie es ganz sicher nie wieder verlieren wird.
Berta sucht das Glück Gebundenes Hardcover-Buch, 48 Seiten

Wer nennt sein Kind Berta?

Welche Namen einem selbst besonders gut gefallen, ist natürlich ganz wesentlich eine Frage des persönlichen Geschmacks. Im gesellschaftlichen Kontext unterliegt die Rezeption von Namen aber auch starken »modischen Schwankungen«. So sind derzeit die Mädchennamen Marie, Sophie, Charlotte und Emma außerordentlich beliebt, vor 25 Jahren war dagegen kein einziger dieser Namen unter den »Top 20« anzutreffen, dafür wurden damals sehr viele Mädchen Sarah, Lisa, Jennifer oder Laura genannt.

Zudem gibt es bei der Wahrnehmung und Beliebtheit von Vornamen erhebliche Unterschiede zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Schichten. Dadurch erhalten auch Kinder im bürgerlichen Milieu typischerweise andere Vornamen als die Kinder »der kleinen Leute«, Intellektuelle geben ihren Kindern andere Namen als bildungsferne Eltern und in Großstädten werden andere Namen präferiert als auf dem Land. Wie wird unter diesem Aspekt der Name Berta wahrgenommen? In welchen Kreisen ist der Name Berta besonders beliebt?

Wie bürgerlich ist Berta?

Der Vorname Berta ist in Deutschland so selten, dass es kaum möglich ist, valide statistische Aussagen über ihn zu treffen. Die vergleichsweise wenigen Beobachtungen, die uns zu Berta vorliegen, deuten aber darauf hin, dass der Name zwar grundsätzlich in allen gesellschaftlichen Schichten zu finden ist, in den letzten Jahren aber ganz besonders häufig von Eltern aus einem gut situierten Milieu gewählt wurde. Berta hat damit oftmals ein bürgerliches Elternhaus, dem es gemessen an sozioökonomischen Merkmalen wie »Bildung«, »Einkommen« und »Wohlstand« überdurchschnittlich gut geht. Der SmartGenius Bürgerlichkeitsindex für den Vornamen Berta beträgt 108 (der Wert 100 entspricht dem Durchschnitt der Bevölkerung). Andere Mädchennamen, die in Deutschland ebenfalls eher selten sind und gemäß dem Bürgerlichkeitsindex ein ähnlich hohes Sozialprestige aufweisen, sind zum Beispiel Françoise, Vasileva und Pixie.

Der kleine Mann
Berta
Das große Bürgertum

Wird Berta reich und gebildet?

Hoher Bildungsstand
Wohlhabend
Niedriger Bildungsstand
Armutsgefährdet
In welchen sozialen Milieus ist der Vorname Berta derzeit besonders beliebt?
Selbstverständlich kann Berta hochintelligent, gebildet und wohlhabend werden. Aber wie ist es mit ihren Eltern? Wurde Berta der Erfolg bereits in die Wiege gelegt, oder kommt sie typsicherweise aus einfacheren Verhältnissen?

Wie immer lässt sich dies nur »im Durchschnitt« sagen, bei jeder einzelnen Berta kann es natürlich ganz anders aussehen. Generell gilt aber, dass der Name Berta in den letzten Jahren ganz besonders häufig von Eltern mit überdurchschnittlich hohem Einkommen und geringer Armutsgefährdung gewählt wurde. Wenn ein Name in einem bestimmten sozialen Milieau besonders häufig auftritt, wird dies von uns allen - bewusst oder unbewusst - wahrgenommen. Daher ist zu erwarten, dass der Name Berta für die Generation der derzeit geborenen Mädchen von vielen Menschen mit einem wohlhabenden Elternhaus assoziiert wird.

Wie kann man so etwas überhaupt wissen und ist das statistisch signifikant?
Für die Auswertung haben wir amtliche Vornamensstatistiken mit soziodemografischen Daten kombiniert. Die Analyse basiert auf über 300.000 Datensätzen. Darunter war der Name Berta allerdings nur vergleichsweise selten vertreten, so dass die statistischen Aussagen zu diesem Namen als Tendenz zu verstehen sind. Weitere Informationen zur SmartGenius-Vornamensstatistik.

Berta in der Hauptstadt

Auch in Berlin ist der Name Berta ausgesprochen selten. So wurde er in den sechs Jahren von 2012 bis 2017 in der gesamten Hauptstadt nur 8-mal vergeben, zuletzt im Jahr 2017. Mit dem Namen Berta darf man bzw. frau sich also auch in der Hauptstadt mit Fug und Recht als etwas ganz Besonderes fühlen - und ein Mädchen, das im Jahr 2018 in Berlin Berta genannt wird, hat gute Chancen, im gesamten Jahrgang die einzige mit diesem Namen zu sein.

Die beliebtesten Mädchennamen Berlins - Berta ist dabei...

Die Liste der beliebtesten Mädchennamen Berlins wurde im Jahr 2017 von Marie (Platz 1), Sophie (Platz 2), Maria (Platz 3) und Charlotte (Platz 4) angeführt. Der Name Berta belegt in dieser Rangliste Platz 2.206, im Jahr 2014 war er sogar schon einmal auf Platz 1.085.

Berta in der Liste der beliebtesten Mädchennamen Berlins
2017 war Berta auf Platz 2.206 in der Liste der beliebtesten Mädchennamen in Berlin. Am populärsten war der Name bisher im Jahr 2014.
136873511021469183622032570
201220132014201520162017
Quelle: SmartGenius-Vornamensstatistik, hier basierend auf Amtlichen Daten des Landesamtes für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten Berlin.

Der Vorname Berta in Österreich

In den letzten 30 Jahren (genau genommen seit 1984) wurde der Name Berta in Österreich genau 24-mal vergeben, es handelt sich hier also um einen sehr seltenen Namen. Im Jahr 2016 wurden gerade einmal 3 neugeborene Mädchen Berta genannt. Die beliebtesten Mädchennamen in Österreich sind derzeit Anna, Emma, Marie und Lena. Mit einer ähnlichen Häufigkeit wie Berta werden zum Beispiel die Namen Yusra, Keira, Tereza und Lale vergeben.

Beliebteste Mädchennamen 2016 Rangliste der Mädchennamen 1984 bis 2016
Vorname Platzierung Häufigkeit Anteil Platzierung Häufigkeit Anteil
Anna 1 998 2,39 % 2 27.048 2,23 %
Emma 2 808 1,94 % 48 7.143 0,59 %
Marie 3 709 1,70 % 42 7.726 0,64 %
Lena 4 675 1,62 % 8 15.404 1,27 %
Sophia 5 653 1,57 % 47 7.165 0,59 %
Laura 6 645 1,55 % 7 15.860 1,31 %
Mia 7 638 1,53 % 68 4.845 0,40 %
Sophie 8 625 1,50 % 13 13.122 1,08 %
Emilia 9 591 1,42 % 73 4.436 0,37 %
Valentina 10 529 1,27 % 53 6.617 0,55 %
...
Fatime 1.038 3 0,007 % 1.582 25 < 0,005 %
Emmelie 1.038 3 0,007 % 1.582 25 < 0,005 %
Yusra 1.038 3 0,007 % 1.582 25 < 0,005 %
Keira 1.038 3 0,007 % 1.617 24 < 0,005 %
Berta 1.038 3 0,007 % 1.617 24 < 0,005 %
Tereza 1.038 3 0,007 % 1.617 24 < 0,005 %
Lale 1.038 3 0,007 % 1.617 24 < 0,005 %
Mari 1.038 3 0,007 % 1.617 24 < 0,005 %
Kamila 1.038 3 0,007 % 1.617 24 < 0,005 %
Quelle: SmartGenius-Vornamensstatistik, hier basierend auf der amtlichen Vornamensstatistik von Statistik Austria.

Berta hat 5 Buchstaben und beginnt mit einem B

Ach nee, wirst Du jetzt vielleicht sagen, da wärst Du wahrscheinlich auch selbst drauf gekommen. Aber was Du vielleicht noch nicht weißt: Der Buchstabe B ist als Anfangsbuchstabe für Mädchennamen weder besonders häufig noch besonders selten: 3,9% aller in Deutschland gebräuchlichen Mädchennamen beginnen mit diesem Buchstaben. Die häufigsten Anfangsbuchstaben von Mädchennamen sind A und S, am seltensten kommen X und Q als Anfangsbuchstaben von Mädchennamen vor.

Mit fünf Buchstaben ist der Name Berta vergleichsweise kurz. Tatsächlich bestehen 23% aller in Deutschland gebräuchlichen Vornamen aus genau fünf Buchstaben. Nur 11% aller Vornamen sind noch kürzer, 66% haben dagegen mehr als fünf Buchstaben. Im Durchschnitt sind die Vornamen in Deutschland (ohne Berücksichtigung zusammengesetzter Namen) 6,3 Buchstaben lang. Dabei gibt es keine wesentlichen Unterschiede zwischen Jungen- und Mädchennamen.
Würden alle 26 Buchstaben, die es in unserem Alphabet gibt, mit der gleichen Häufigkeit als Anfangsbuchstabe eines Namens auftreten, würden nur jeweils 3,8% aller Namen mit einem bestimmten Buchstaben beginnen. Wenn 3,9% aller Mädchennamen mit einem B beginnen, kommt dieser Anfangsbuchstabe also ungefähr so häufig vor wie alle 26 Buchstaben im Durchschnitt.

Anagramme des Namens Berta

Wenn man die Buchstaben von Berta, also B, E, R, T und A nimmt und neu zusammensetzt, lassen sich daraus andere Namen bilden, zum Beispiel der Namen Berât oder auch die folgenden Vornamen.

Winken, zeigen, piepen... So sagt man »Berta«

Wenn Du Berta heißt und Dich jemand nach Deinem Namen fragt, kannst Du ihm oder ihr den Namen natürlich einfach sagen. Manchmal ist das aber gar nicht so leicht, zum Beispiel, wenn es laut ist und man schlecht versteht oder der andere so weit entfernt ist, dass man ihn zwar sehen, aber nicht hören kann. In solchen Fällen kannst Du Deinen Namen auf viele andere Arten mitteilen, zum Beispiel kannst Du ihn buchstabieren, mit den Fingern zeigen oder winken...

So buchstabierst Du den Namen Berta

Damit Dich auch wirklich jeder versteht, wenn Du den Namen Berta einmal buchstabieren sollst, kannst Du einfach sagen:
Ball
Esel
Radio
Tiger
Affe

So buchstabiert man den Namen Berta im Funkalphabet

Das Funkalphabet hilft Erwachsenen oft bei dem Buchstabieren von Wörtern am Telefon oder Funk, wenn es zu Verständigungsproblemen kommt.
Deutschland:
Bwie Berta
Ewie Emil
Rwie Richard
Twie Theodor
Awie Anton
International:
Bwie Bravo
Ewie Echo
Rwie Romeo
Twie Tango
Awie Alfa

Wie schreibt man eigentlich Berta in Blindenschrift?

Hier hilft die Brailleschrift, die sich aus Punkten zusammensetzt und die Blinde und Sehbehinderte ertasten können.
B
E
R
T
A

Du willst einem Gehörlosen sagen, dass Du Berta heißt?

Dann sag‘ es ihm doch einfach in der Fingersprache!

Im Flaggenalphabet wird der Name Berta besonders bunt

B
E
R
T
A

Hast Du schon einmal den Namen Berta gewunken?

In der Seefahrt winken sich manchmal die Matrosen zweier Schiffe zu, um sich Nachrichten zu übermitteln. Dabei hält ein Matrose zwei Flaggen in ganz bestimmter Position, um einen Buchstaben darzustellen.
B
E
R
T
A

Hier piept's wohl...

Im Morsecode werden Buchstaben und andere Zeichen nur durch eine Abfolge von kurzen und langen Tönen dargestellt. Zum Beispiel steht ein kurzer Ton mit anschließendem langen Ton für den Buchstaben A. Und Berta klingt dann so: