Der Vorname Muslim

Muslim ist ein männlicher Vorname.
Muslim - nur einer von 100.000!Ein Junge mit dem Namen Muslim hat in einer mittelgroßen Stadt gute Chancen, der einzige mit diesem Namen zu sein. Denn der Name wird in ganz Deutschland nur wenige Male pro Jahr vergeben. Nur etwa einer von 100.000 Jungen wird von seinen Eltern Muslim genannt. In der Rangfolge der häufigsten Jungennamen der letzten Jahre belegt Muslim Platz 6.052. Es gibt somit 6.051 Jungennamen, die häufiger vergeben wurden, aber auch einige Tausende, die noch seltener sind.
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Du glaubst gar nicht, was es über den Namen Muslim alles zu entdecken gibt:

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Muslim ist der Held dieses Buches und erlebt Abenteuer, die eng mit ihrem Namen verknüpft sind. Dabei begegnet er vielen interessanten Menschen, die alle auf unterschiedliche Art ihr Glück gefunden haben, und am Ende findet auch Muslim das Glück und zwar dort, wo er es ganz sicher nie wieder verlieren wird.
Muslim sucht das Glück Gebundenes Hardcover-Buch, 48 Seiten

Wer nennt sein Kind Muslim?

Welche Namen einem selbst besonders gut gefallen, ist natürlich ganz wesentlich eine Frage des persönlichen Geschmacks. Im gesellschaftlichen Kontext unterliegt die Rezeption von Namen aber auch starken »modischen Schwankungen«. So sind derzeit die Jungenname Ben, Leon, Jonas und Paul außerordentlich beliebt, vor 25 Jahren war dagegen kein einziger dieser Namen unter den »Top 10« anzutreffen, dafür wurden damals sehr viele Jungen Tobias, Patrick, Christian oder Daniel genannt.

Zudem gibt es bei der Wahrnehmung und Beliebtheit von Vornamen erhebliche Unterschiede zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Schichten. Dadurch erhalten auch Kinder im bürgerlichen Milieu typischerweise andere Vornamen als die Kinder »der kleinen Leute«, Intellektuelle geben ihren Kindern andere Namen als bildungsferne Eltern und in Großstädten werden andere Namen präferiert als auf dem Land. Wie wird unter diesem Aspekt der Name Muslim wahrgenommen? In welchen Kreisen ist der Name Muslim besonders beliebt?

Wie bürgerlich ist Muslim?

Der Vorname Muslim ist in Deutschland so selten, dass es kaum möglich ist, valide statistische Aussagen über ihn zu treffen. Die vergleichsweise wenigen Beobachtungen, die uns zu dem Namen vorliegen, deuten aber darauf hin, dass er zwar grundsätzlich in allen gesellschaftlichen Schichten anzutreffen ist, allerdings nicht in allen sozialen Milieus mit der gleichen Häufigkeit auftritt. So scheint der Name derzeit besonders häufig von Eltern gewählt zu werden, die gemessen an sozioökonomischen Merkmalen in einem sogenannten »einfachen sozialen Milieu« zu verorten sind. In gehobenen bürgerlichen Kreisen ist der Name dagegen in der derzeitigen Kindergeneration eher selten anzutreffen. Dementsprechend liegt auch der SmartGenius Bürgerlichkeitsindex für den Vornamen Muslim mit einem Wert von 71 deutlich unter 100 (der Wert 100 entspricht dem Durchschnitt der Bevölkerung). Andere Jungennamen, die in Deutschland ebenfalls vergleichsweise selten vorkommen und gemäß dem Bürgerlichkeitsindex ein ähnliches Sozialprestige aufweisen, sind zum Beispiel Musin, Musie und Musaev. Dabei ist zu beachten, dass die Rezeption eines Namens ganz wesentlich vom jeweiligen kulturellen Kontext abhängt: Insbesondere Vornamen, die in Deutschland nicht sehr gängig sind, können in anderen Sprach- und Kulturräumen ganz anders wahrgenommen werden und ein ausgesprochen hohes Ansehen genießen.

Der kleine Mann
Muslim
Das große Bürgertum

Wird Muslim reich und gebildet?

Hoher Bildungsstand
Wohlhabend
Niedriger Bildungsstand
Armutsgefährdet
In welchen sozialen Milieus ist der Vorname Muslim derzeit besonders beliebt?
Selbstverständlich kann Muslim hochintelligent, gebildet und wohlhabend werden. Aber wie ist es mit seinen Eltern? Wurde Muslim der Erfolg bereits in die Wiege gelegt, oder kommt er typsicherweise aus einfacheren Verhältnissen?

Wie immer lässt sich dies nur »im Durchschnitt« sagen, bei jedem einzelnen Muslim kann es natürlich ganz anders aussehen. Generell gilt aber, dass der Name Muslim in den letzten Jahren weder bei Eltern mit hoher Bildung noch in Familien mit überdurchschnittlich hohem Einkommen besonders populär war. Es ist daher plausibel anzunehmen, dass viele Menschen den Namen Muslim für die Generation der derzeit geborenen Jungen assoziativ mit einem einfachen oder bodenständige Elternhaus in Verbindung bringen.

Wie kann man so etwas überhaupt wissen und ist das statistisch signifikant?
Für die Auswertung haben wir amtliche Vornamensstatistiken mit soziodemografischen Daten kombiniert. Die Analyse basiert auf über 300.000 Datensätzen. Darunter war der Name Muslim allerdings nur vergleichsweise selten vertreten, so dass die statistischen Aussagen zu diesem Namen als Tendenz zu verstehen sind. Weitere Informationen zur SmartGenius-Vornamensstatistik.

Muslim in der Hauptstadt

Auch in Berlin ist der Name Muslim ausgesprochen selten. So wurde er in den zwölf Jahren von 2012 bis 2023 in der gesamten Hauptstadt nur ein einziges Mal vergeben, und zwar im Jahr 2012 im Stadtteil Mitte. Mit dem Namen Muslim darf man sich also auch in der Hauptstadt mit Fug und Recht als etwas ganz Besonderes fühlen - wenn nicht sogar als einzigartig!

Der Vorname Muslim in Österreich

In den letzten 40 Jahren (genau genommen seit 1984) wurde der Name Muslim in Österreich genau 41-mal vergeben, es handelt sich hier also um einen sehr seltenen Namen. Im Jahr 2022 wurde kein einziger neugeborener Junge Muslim genannt. Die beliebtesten Jungennamen in Österreich sind derzeit Paul, Jakob, Maximilian und Elias. Mit einer ähnlichen Häufigkeit wie Muslim werden zum Beispiel die Namen Othmar, Thaddäus, Marc-André und Magomed vergeben.

Beliebteste Jungennamen 2023 Rangliste der Jungennamen 1984 bis 2023
Vorname Platzierung Häufigkeit Anteil Platzierung Häufigkeit Anteil
Paul 81 81 0,21 % 26 17.940 1,20 %
Jakob 1 779 2,06 % 23 19.002 1,27 %
Maximilian 2 771 2,04 % 14 23.442 1,57 %
Elias 3 746 1,97 % 29 15.094 1,01 %
Felix 4 694 1,83 % 27 17.003 1,14 %
David 4 694 1,83 % 8 29.400 1,96 %
Leon 6 659 1,74 % 35 11.712 0,78 %
Tobias 7 644 1,70 % 15 22.414 1,50 %
Jonas 8 636 1,68 % 30 14.155 0,95 %
Noah 9 617 1,63 % 46 8.331 0,56 %
...
Nuri - - - 1.212 42 < 0,005 %
Hartwig - - - 1.212 42 < 0,005 %
Othmar - - - 1.212 42 < 0,005 %
Thaddäus - - - 1.229 41 < 0,005 %
Muslim - - - 1.229 41 < 0,005 %
Marc-André - - - 1.244 40 < 0,005 %
Magomed - - - 1.244 40 < 0,005 %
Gero - - - 1.244 40 < 0,005 %
Ufuk - - - 1.244 40 < 0,005 %
Quelle: SmartGenius-Vornamensstatistik, hier basierend auf der amtlichen Vornamensstatistik von Statistik Austria.

Muslim hat 6 Buchstaben und beginnt mit einem M

Ach nee, wirst Du jetzt vielleicht sagen, da wärst Du wahrscheinlich auch selbst drauf gekommen. Aber was Du vielleicht noch nicht weißt: Der Buchstabe M ist ein sehr beliebter Anfangsbuchstabe für Jungennamen. Denn: 8,3% aller in Deutschland gebräuchlichen Jungennamen beginnen mit diesem Buchstaben. Nur die Anfangsbuchstaben A und S kommen bei Jungennamen noch häufiger vor.

Mit sechs Buchstaben hat der Name Muslim eine durchschnittliche Länge. Tatsächlich bestehen 25,7% aller in Deutschland gebräuchlichen Vornamen aus genau sechs Buchstaben. 29% aller Vornamen sind kürzer, 45% haben mehr als sechs Buchstaben. Im Durchschnitt sind die Vornamen in Deutschland (ohne Berücksichtigung zusammengesetzter Namen) 6,5 Buchstaben lang. Dabei gibt es keine wesentlichen Unterschiede zwischen Jungen- und Mädchennamen.
Würden alle 26 Buchstaben, die es in unserem Alphabet gibt, mit der gleichen Häufigkeit als Anfangsbuchstabe eines Namens auftreten, würden nur jeweils 3,8% aller Namen mit einem bestimmten Buchstaben beginnen. Wenn 8,3% aller Jungennamen mit einem M beginnen, kommt dieser Anfangsbuchstabe also mehr als doppelt so häufig vor wie alle anderen Buchstaben im Durchschnitt.

Winken, zeigen, piepen... So sagt man »Muslim«

Wenn Du Muslim heißt und Dich jemand nach Deinem Namen fragt, kannst Du ihm oder ihr den Namen natürlich einfach sagen. Manchmal ist das aber gar nicht so leicht, zum Beispiel, wenn es laut ist und man schlecht versteht oder der andere so weit entfernt ist, dass man ihn zwar sehen, aber nicht hören kann. In solchen Fällen kannst Du Deinen Namen auf viele andere Arten mitteilen, zum Beispiel kannst Du ihn buchstabieren, mit den Fingern zeigen oder winken...

So buchstabierst Du den Namen Muslim

Damit Dich auch wirklich jeder versteht, wenn Du den Namen Muslim einmal buchstabieren sollst, kannst Du einfach sagen:
Maus
Uhr
Säge
Löwe
Igel
Maus

So buchstabiert man den Namen Muslim im Funkalphabet

Das Funkalphabet hilft Erwachsenen oft bei dem Buchstabieren von Wörtern am Telefon oder Funk, wenn es zu Verständigungsproblemen kommt.
Deutschland:
Mwie Martha
Uwie Ulrich
Swie Samuel
Lwie Ludwig
Iwie Ida
Mwie Martha
International:
Mwie Mike
Uwie Uniform
Swie Sierra
Lwie Lima
Iwie India
Mwie Mike

Wie schreibt man eigentlich Muslim in Blindenschrift?

Hier hilft die Brailleschrift, die sich aus Punkten zusammensetzt und die Blinde und Sehbehinderte ertasten können.
M
U
S
L
I
M

Du willst einem Gehörlosen sagen, dass Du Muslim heißt?

Dann sag‘ es ihm doch einfach in der Fingersprache!

Im Flaggenalphabet wird der Name Muslim besonders bunt

M
U
S
L
I
M

Hast Du schon einmal den Namen Muslim gewunken?

In der Seefahrt winken sich manchmal die Matrosen zweier Schiffe zu, um sich Nachrichten zu übermitteln. Dabei hält ein Matrose zwei Flaggen in ganz bestimmter Position, um einen Buchstaben darzustellen.
M
U
S
L
I
M

Hier piept's wohl...

Im Morsecode werden Buchstaben und andere Zeichen nur durch eine Abfolge von kurzen und langen Tönen dargestellt. Zum Beispiel steht ein kurzer Ton mit anschließendem langen Ton für den Buchstaben A. Und Muslim klingt dann so:

Muslim kommt ganz groß raus

Poster für Muslim erstellen
Auf diesem Poster dreht sich alles um Muslim – auf Wunsch sogar mit dem eigenen Foto.
Dabei steht Muslim nicht nur im Mittelpunkt, sondern er lernt auch gleich, wie bunt und lebhaft sein Name sein kann, wenn man ihn im Flaggenalphabet darstellt, mit Hilfe der Anlaute buchstabiert oder in Gebärdensprache zeigt – und ganz nebenbei kann Muslim mit diesem Poster auch lernen, wie man das gesamte Alphabet in Zeichensprache darstellt, mit Anlauten buchstabiert, mit Flaggen zeigen oder den Armen winken kann...
Ein Poster für Muslim Individuelles Poster mit Foto, 50 x 70 cm